Aktuelles

Landschaftspflege durchSchafhaltung

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Bei bestem sommerlichen Wetter haben wir auf unseren Sommerweiden am vergangenen Sonntag (27. Mai) über die Arbeit der Schäferei informiert. Wir konnten viele interessierte Gäste begrüßen, die großes Interesse an der Arbeit von Schäfer und Schafen zeigten.

Seit 2015 beweiden wir mit unseren Schafen die stillgelegten und renaturierten Deponiekörper Tonnenmoor I und Tonnenmoor II der Deponie Vechta. Von Mitte April bis Anfang November leben diese wertvollen Naturhelfer auf den Flächen der ehemaligen Lagerstätten und tragen einen wichtigen Teil zu ihrer Pflege bei.

Mit dieser Beweidung wird ähnlich wie bei der Deichpflege einerseits erreicht, dass die Grasnarbe kurzgehalten wird, andererseits verdichtet der Huftritt der Schafe  Erde auf den Flächen und besonders an den steilen Hängen der Deponie.

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So werden von Regen oder Wind ausgelöste Bodenerosionen und daraus folgende Schäden an den Deponiekörpern vermieden.  oEin weiterer großer Vorteil der Beweidung mit unseren Schafen gegenüber einer maschinellen Pflege, ist der Erhalt der Vielfalt der Insekten und Kleinstlebewesen. Diese so geschützte Fauna wiederum fördert die Artenvielfalt der Kräuter und Pflanzen.

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Durch die Landschaftspflege unserer Schafe in Zusammenarbeit mit der Deponie Vechta wird der Umwelt auf diese Weise ein großes Stück Natur zurückgegeben.

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Weideaustrieb unserer Galloways

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Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir diese Jungrinder wieder auf die Weide lassen. Man kann gut erkennen, dass sie sich nach kurzer Orientierung über das frische Grün freuen.

Wir freuen uns auf diese neue Weidesaison genauso wie die Tiere. Zwar neigen unsere „Gallos“ nicht gerade zu Luftsprüngen, aber man kann ihnen ansehen, dass sie das Frühlingswetter mit Sonne und saftigen Weiden genießen.

Unsere offene Weidehaltung ist ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz. Diese Form der Landschaftspflege profitiert von der Tatsache, dass die Grasfresser direkt zur Artenvielfalt beitragen. Weidetiere verhindern die Verbuschung von Flächen. Weidetiere erhalten das offene Grünland und damit die besondere Pflanzen- und Tierwelt dieser Lebensräume. Weidetiere schaffen neue Lebensräume und -bedingungen.

Extensive Weidewirtschaft ist nachhaltig und verbindet ganz natürlich die Fleischerzeugung mit Naturschutz und dem Erhalt unserer Landschaft. Für beides sind die Gallowayrinder in besonderer Weise geeignet.

Heimatverein informiert sich

 

An einem herrlich sonnigen Samstag im April konnten wir auf unserem Hof mehr als vierzig Radler der Fahrradgruppe des Heimatvereins Goldenstedt begrüßen. Der Rundgang begann mit einer ausführlichen Besichtigung der Stallungen mit den Mutterschafen und vor allem den diesjährigen Lämmern.

 

Wir hatten gute Gelegenheit umfangreich über die Zuchten unserer Fleischrassen und der Galloway Rinder zu informieren. Die Informationen über Ziele unserer Arbeit mit den Tieren, die Schönheit und die Probleme in dieser Arbeit fanden großes Interesse und führten zu einem regen Gedankenaustausch.

Endlich wurde auch unser Imbiss serviert. Die Kanapees mit unseren Erzeugnissen wie Gallowaysalami, grober Lammleberwurst und der Lammjagdwurst wurden von der sehr interessierten Gesellschaft gerne angenommen und sehr gelobt. Dabei konnten wir ausführlich über die vielfältigen Fleischprodukte in unserem Hofverkauf berichten.

Bevor sich diese tolle Gruppe verabschiedete und wieder auf ihre Räder schwang, ließ sie es sich nicht nehmen, uns als Dankeschön mit  einem besonders schönen und gut bestückten Präsentkorb zu überraschen.

Wir sagen noch einmal  herzlich dankeschön und laden auch andere Gruppen ein, sich bei uns über unsere Schaf- und Gallowayzuchten zu informieren.

Heimatverein Goldenstedt Besuch auf dem Hof, Information Besichtigung

Frühstück aus dem Glas

Es gerät immer mehr aus dem Blickwinkel. Früher gab es in jedem Haus die eingemachten, eingekochten, eingeweckte Fleisch- und Wursterzeugnisse aus dem Glas. Wenn man nicht selbst einmachte, gab es diese herrlichen Erzeugnisse direkt vom Metzger. Wir bereiten für unsere Kunden einige haltbare Erzeugnisse zu. Stellvertretend dafür sind hier das Schäferfrühstück vom Lammfleisch und das Corned Beef vom Galloway.

Corned Beef bezeichnet ein gepökeltes, gekochtes und zerkleinertes Fleisch vom Rind. Das Pökeln und Kochen machen das langfaserige Fleisch haltbar und würzen es gleichzeitig. Durch das Ausgelieren entsteht in der bekannten Dose oder bei uns eben im Glas ein schnittfester Block. Für das berühmte Labskaus ist Corned Beef unabdingbarer Bestandteil.

Meist schafft es diese Delikatesse jedoch gar nicht erst in einen Topf, sondern landet gleich im Mund. Testen Sie Corned Beef mit ein paar Kapern oder Scheiben einer Gewürzgurke auf einem herzhaften Bauernbrot!

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Ganz ähnlich wird auch unser köstliches Schäferfrühstück hergestellt. Es ist eine Variante des bekannten Zwiebelfleisches. Also gehören Zwiebeln hinein und bei uns das gepökelte Lammfleisch. Auch das Schäferfrühstück ist einfach köstlich und ein leckeres Muss auf dem Frühstücks- oder Vespertisch.

Hohe Lammzeit

Schon seit Anfang Januar haben wir Tag und Nacht alle Hände voll mit den Geburten unserer Lämmer zu tun. Natürlich haben die Mütter die meiste Arbeit, aber auch für uns bedeutet diese Zeit, ständig in Bereitschaft zu sein, dauernd die Tiere zu beobachten und sie dann in die richtigen Geburtsboxen zu stellen.  Manchmal muss man direkt bei der Geburt helfen, oder sogar die Lämmer in Obhut nehmen, die von der Mutter nicht angenommen werden. Diese Tiere werden dann von uns aufgezogen, Flaschenlämmer eben.

Diese Muttertiere warten noch auf die Geburt ihrer Lämmer. Wenn absehbar ist, dass es los geht, bekommen die Mütter ihre eigene Wurfbox.

Eine Drillingsgeburt oder sogar diese Vierlinge sind eigentlich auch für uns etwas Besonderes, doch in dieser Saison hatten wir bereits fünfmal Vierlinge. Dagegen sind die Geburten von Zwillingen recht häufig und normal.

 

Frisch auf dieser Welt angekommen. Jetzt wird der Kontakt, die enge Bindung zwischen Lamm und Mutter hergestellt. Vor allem Geruch und Stimme spielen dabei eine wichtige Rolle. Dann heißt es, auf die Beine kommen und die Zapfstelle finden.

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Nach aller Aufregung wird ein wenig ausgeruht. Die Bindung festigt sich in dieser Zeit. Wenn Mutter und Lamm sich erholt haben und die Bindung gefestigt ist, können die Familien wieder in die Herde, wo die neuen Mitglieder dann auch begrüßt und aufgenommen werden.

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Wie man sieht – die Lämmermilch schmeckt natürlich auch einem jungen (oder auch älteren) Hund. Prost!

 

Patties vom Galloway

Lust auf den besonderen Burger?

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Diese appetitlichen Patties vom Galloway sind doch eine gute Idee. Das besondere Hackfleisch aus dem saftigem Fleisch dieses Freilandrindes für jede Art leckerer Frikadellen oder eben diese Burger-Patties bekommt Ihr in unserem Hofladen. Der Zubereitung und Zusammenstellung leckerer Burger sind kaum Grenzen gesetzt.

Tipp

Die Menge Hackfleisch für Euren Burger bestimmt Ihr natürlich selbst. Handelsübliche Patties wiegen ab 80 Gramm aufwärts. Um ein gutes, gleichmäßiges Grillergebnis zu erhalten empfiehlt sich für Burger-Liebhaber diese kleine Presse. Eine Einlage aus Trennpapier (Backpapier) vereinfacht die Sache. (bereits für weniger als 8 Euro im Handel)

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Vorbestellung hier

Alle Jahre wieder – Schafe scheren

Schafe scheren

Es gibt in einigen traditionell auf die Schafzucht und -haltung ausgerichteten Ländern regelrechte Meisterschaften für die Schafschur. In Neuseeland, Schottland, Irland und anderen Wolle produzierenden Ländern werden Weltmeister im Schafe scheren gekürt und der Beruf des Schafscherers sogar an speziellen Schulen ausgebildet. Die letzte Weltmeisterschaft fand 2017 in Neuseeland statt.

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auch wenn es bei geübten Scherern leicht aussieht,

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Doch auch bei uns müssen die Wollmädels regelmäßig von ihrer Haarpracht befreit werden. Dazu muss das Fell der Tiere völlig trocken sein, was bei unserem nassen Wetter der letzten Wochen nicht ganz einfach war. Am letzten Mittwoch vor Weihnachten war es bei uns dann so weit. Die Zeit drängte bereits, da ab Mitte Januar schon wieder die diesjährigen Lämmer geboren werden.

 

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ist Schafe scheren Schwerstarbeit.

Wichtig zu beachten

Die Schwierigkeiten der Schur liegen vor allem darin, an den Tieren auch kleinste Verletzungen zu vermeiden. Zudem muss das Wollvlies gleichmäßig und möglichst nicht in Fetzen, sondern im ganzen Stück zu erhalten bleiben. Und nicht zuletzt möchten die Damen, von denen viele hochtragend sind, auch noch entsprechend zärtlich behandelt werden.

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Hier sieht man, wie gekonnt gearbeitet wurde.

Schafe scheren bedeutet Hochbetrieb

Alle Tiere waren im Stall und es konnte losgehen. Die Helfer und zwei Hunde waren viele Stunden an diesem Tag beschäftigt, den beiden Scherern die Schafe zu greifen, „handgerecht anzureichen“, wieder in die Herde zu lotsen, die Wolle in die Säcke zu füllen, die Säcke zu Ballen zu stopfen und einiges mehr.

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Frisch gekleidet auf den Laufsteg

Ein wenig irritiert wirken die Mädels anschließend schon, wenn man ihre Blicke und ihre „Unterhaltung“ deutet. Jedenfalls müssen sie sich erst wieder neu in der Herde orientieren, denn das langgewohnte Outfit hat sich doch etwas verändert. Das Ganze funktioniert jedoch recht schnell, schließlich riecht man ja noch wie vorher.

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Gesamtleitung, Aufsicht und die Wolle kunstvoll verdichten – ein Job für Elli

Rumpsteak – Das Besondere

Der Klassiker

Für den Fleischliebhaber ist das Rumpsteak eines der klassischen Stücke vom Rind. Unsere Rumpsteaks vom Galloway-Ochsen sind 7 Wochen lang gereift und haben natürlich den Geschmack gebenden Fettrand.

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Wintergrillen

Das Rumpsteak wird sowohl aus der Rinderhüfte, als auch aus dem flachen Roastbeef geschnitten. Diese kommen aus dem Roastbeef. Man kann durchaus auch in der kalten Jahreszeit aus der Pfanne oder vom Rost ein ganz besonderes Steak genießen.

Wer aber nicht unbedingt auf das winterliche Barbecue schwört, kann auch das immer beliebtere Garen „Sous Vide“ ausprobieren. Es ist nämlich nicht ganz ohne, solch ein Stück genau auf den Punkt zu bekommen.

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Sous Vide

Sous Vide bezeichnet die Methode mit der ein in Folie geschweißtes Stück Fleisch mit niedriger Temperatur im Wasserbad gegart und anschließend nur noch oberflächlich geröstet wird.

Als Orientierung kann man die folgenden Kerntemperaturen annehmen: „blue rare“ 40-45°, „rare“ oder blutig 45-50°, „medium rare“ oder englisch 50-54°, „medium“ oder rosa 54-56°, „medium well“ oder halbrosa 56-60° und schließlich das durchgebratene „well done“ mit 60-65°.

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Ganz egal, wie Sie unser Galloway zubereiten, Sie servieren damit in jedem Fall einen anz besonderen Hochgenuss!